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Bei erster „Gymiade" fließt Schweiß in Strömen Wettbewerb zwischen Wesermarsch-Gymnasien
Der Schweiß lief den Schülern in Bächen über die Gesichter. Aber immerhin mußten sie nicht - wie die meisten ihrer Kollegen – über Schulbüchern schwitzen, sondern auf dem Sportplatz beim Plaatweg- Stadion. Dort trugen die vier Gymnasien der Wesermarsch die erste „Gymiade" aus.
Das Wort „Gymiade" ist ebenso eine Schöpfung der Schüler wie die Veranstaltung an sich. Den Anstoß gab der USA-Aufenthalt von Toni Rühl, Schüler des Gymnasiums Nordenham. „Dort sind sportliche Wettkämpfe der Schulen untereinander gang und gäbe. Mir hat das gefallen", berichtete der 19jährige. Prompt steckte er seinen Mitschüler Hanno Schnars mit der Begeisterung für die amerikanische Gepflogenheit an. „So was stärkt doch enorm das Zusammengehörigkeitsgefühl", ist auch Hanno Schnars überzeugt. Gemeinsam mit der Schülerverwaltung des Gymnasiums Nordenham und der Fachgruppe Sport stellten sie das Sportfest auf die Beine. Die Idee vom sportlichen Kräftemessen kam auch bei den Schülern der Gymnasien Jade, Brake und Tossens gut an. Alle stellten Mannschaften mit Sportlern verschiedener Jahrgangsstufen auf, die sich gestern Spiele in Disziplinen wie Basketball, Fußball, Brenn- oder Volleyball lieferten. Rund 100 Schüler waren mit von der Partie - gut bewacht von Sanitätern der Johanniter-Unfall-Hilfe, die am Wegesrand mit einem Unfallwagen parat standen, falls einer der Schüler in der Hitze kollabierte. Wenn gegen die Hitze als solche auch Machtlosigkeit herrschte, gegen Schwächeanfälle durch Nährstoffmangel, waren die Schüler gewappnet: Fürsorglich hatten Eltern ein Buffett aufgebaut, das die Schüler am Sportplatzrand mit verschiedenen Köstlichkeiten - vom Kuchen bis zur Melonenscheibe - vom Spielfeld lockte. ala
Kreiszeitung 1999
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