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24. Juni 2010

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Gewonnen! Laura Haars nahm
für das Gymnasium Nordenham
den Siegerpokal beim
Gymnagon-Wettbewerb entgegen.

BILD: NORBERT HARTFIL

Gymnagon-Cup bleibt in Nordenham

SCHULEN Gastgeber siegen knapp vor Brake –
Werder-Präsident Fischer präsentiert den DFB-Pokal

 

750 SCHÜLER GINGEN IN ELF DISZIPLINEN AN DEN START. DIE BRAKER FÜHLTEN SICH SCHON WIE DIE SICHEREN SIEGER

VON NORBERT HARTFIL

NORDENHAM - Die Stimmung unter den Schülern in den roten Trikots war bestens, als zur Queen-Hymne „We are the Champions“ die Siegerehrung begann. Denn die Braker hatten das sichere Gefühl, beim Gymnagon-Wettbewerb im Plaatweg-Stadion ganz vorne gelandet zu sein. Aber am Ende jubelten nicht sie, sondern die Gelbhemden aus Nordenham. Mit einem knappen Vorsprung von zwei Punkten gewannen sie den großen Wanderpokal, den Laura Haars freudestrahlend von dem Nordenhamer Schulleiter Klaus-Dieter Laske entgegennahm.

36 Punkte für die Gelben

Die elfte Auflage des Gymnagons-Turniers zwischen den Gymnasien aus Nordenham, Brake, Jaderberg und Tossens war am Dienstag eine äußerst spannende Angelegenheit. Da das Braker Team in sechs der elf Disziplinen den ersten Platz erreicht hatte, deutete alles auf einen Gesamtsieg der Kreisstädter hin. Doch die Nordenhamer (36) zogen an den Brakern (34) vorbei, weil sie mehr Zähler in den einzelnen Wertungen sammeln konnten. Auf Rang drei kam Jaderberg (24), während sich Tossens (19) mit dem letzten Platz begnügen musste.

Rund 750 Schüler der Klassen 7 bis 12 waren bei dem Sportspektakel an den Start gegangen. Bei besten Wetterbedingungen zeigten die jungen Sportler starke Leistungen, für die sie ein dickes Lob vom Organisationschef Karsten Specht bekamen. Der Nordenhamer Sportlehrer freute sich, dass das Großereignis reibungslos über die Bühne ging. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte er. Der Leiter des Nordenhamer Gymnasiums, Klaus-Dieter Laske, sprach ebenfalls von einer „ganz tollen Veranstaltung“. Den Erfolg konnten auch einige Misstöne aus den Verliererteams nicht trüben, die Zweifel an der Punktewertung anmeldeten – allerdings erst nach der Siegerehrung.

Bei den Staffelläufen zum krönenden Abschluss der Wettbewerbe gaben die Mannschaften noch einmal alles. Unter den Anfeuerungsrufen ihrer Mitschüler hatten die Leichtathleten beim Finale einen großen Auftritt.

Ausfallen musste ein Einlage-Spiel, das die Rugby-Mannschaft des FC Rastede geben wollte. Die Rasteder sagten kurzfristig ab, weil einige Akteure nicht zur Verfüfung standen.

Für Bundesliga-Atmosphäre sorgte eine Delegation des SV Werder Bremen. Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer war mit vier Spielern der Bremer Reservemannschaft nach Nordenham gekommen und hatte – wie versprochen – auch den Ende Mai gewonnenen DFB-Pokal dabei. Unter großem Beifall präsentierte er auf der Bühne im Plaatweg-Stadion den legendären „Pott“.

Interview mit Fischer

In einer Gesprächsrunde beantwortete Klaus-Dieter Fischer auf sympathische Art die Fragen, mit denen Moderator Axel Einemann und Discjockey Hightower von Radio Energy Bremen ihn konfrontierten. Bezüglich der angestrebten Verpflichtung des Mittelfeldspielers Marko Marin machte der Werder-Präsident deutlich, dass die Bremer ein Angebot unterbreitet hätten, auf das Borussia Mönchengladbach jetzt reagieren müsse. „Wir werden nicht zu viel Geld bezahlen“, sagte Klaus-Dieter Fischer. Zur möglichen Rückkehr von Tim Borowski, der beim FC Bayern ausgemustert werden soll, äußerte sich Klaus-Dieter Fischer kaiserlich zurückhaltend: „Schau’n wir mal.“

NWZ - online vom 24. Juni 2009

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